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BIOBOOST

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Biomass based energy intermediates boosting biofuel production -BioBoost

Die zunehmende Nachfrage nach Biomasse für die Erzeugung von erneuerbaren Energien in Europa erfordert Konversionsverfahren, die eine hohe Energie-Effizienz aufweisen, wirtschaftlich und flexibel in der Verwertung der Rohstoffe sind. Die Biomasse sollte dabei eine möglichst geringe Konkurrenz zur Nahrungsmittelerzeugung oder stofflichen Nutzungen haben, wie zum Beispiel Stroh, Restholz und Bioabfall oder andere Nebenprodukte und Reststoffe aus Land- und Forstwirtschaft, Nahrungsmittelerzeugung und Abfallwirtschaft. Die untersuchten Verfahren Pyrolyse und hydrothermale Karbonisierung sind geeignet, um diese Stoffe in kleinen, de-zentralen Anlagen zu Energieträgern mit erhöhter Energiedichte umzuwandeln. Diese Energieträger können besser und günstiger transportiert werden als die Ausgangsstoffe, und in Großanlagen für die Synthese von Chemikalien oder Bio-Kraftstoffe der zweiten Generation eingesetzt werden oder zur Erzeugung von Wärme oder Strom in Blockheizkraftwerken dienen.
Kern des Projekts ist die Entwicklung der Prozesskette vom Ort der Biomasse bis zum Einsatz des Energieträgers. Das beinhaltet die Optimierung der Logistikketten, die Untersuchung der Umweltverträglichkeit und die Analyse der Wirtschaftlichkeit des gesamten Produktionsprozesses.

Das BioBoost-Projekt strebt eine erhebliche Verbesserung durch die Steigerung der Effizienz bei der Nutzung von Restbiomasse und Reststoffen in der Zukunft an. BioBoost wird von der Europäischen Union im Rahmen von FP7 unter der Vertragsnummer 282873 ko-finanziert.

SYNCOMs Aufgabe im Projekt ist die Ermittlung der Biomassekosten, Unterstützung des Koordinators bei administrativen Aufgaben und Öffentlichkeitsarbeit.

Koordination: Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Beginn: 1.1.2012
Laufzeit: 42 Monate
Kosten: 7,3 Mio.€
Web: www.bioboost.eu

 

BIOBOOST

BioBoost baut auf den voran gegangen Projekten RENEW und Optfuel auf und zielt auf die Nutzung von Biomasse für die 2. Generation der Bio-Kraftstoffe. Dabei liegt der Fokus auf dezentralen Umwandlungs-prozessen, einem wirtschaftlichen Logistikkonzept sowie der Umwelt-verträglichkeit. Das Projekt wird im 7. Forschungsrahmenprogramm der EU gefördert.